Mein Praktikum im Erlebnisbad Maya mare

Ich heiße Tobias und gehe in die Klasse 9b.
Seit April 2019 fahre ich jeden Dienstag zum Praktikum ins Maya mare .
Um 8.00 Uhr fange ich an und 14.00 Uhr ist Feierabend.
Mein Chef Paul ist cool und sagt mir, was ich machen soll.
Also, ich muss Schränke abwischen und auswischen,
Tische und Liegen sauber machen, im Außenbereich Müll sammeln
und beim Aufpassen am Schwimmbecken helfen.
Mir macht es Spaß dort. Richtig toll ist, dass ich jedes Mal
mit den Kollegen dort kostenlos essen kann.
Ich finde mein Praktikum echt cool.


Tobias Berger

November 2019

Praktika – ein elementarer Baustein unserer Berufsorientierung

Das Schuljahr ist wieder im vollen Gange und folglich sind auch wieder zahlreiche Schüler/innen in den verschiedensten Praktika tätig. So gehen z.B. drei unserer Schüler im Rahmen eines Langzeitpraktikums den Hausmeistern des Bauvereins Halle-Neustadt und der GWG Halle-Neustadt tatkräftig zur Hand. Zwei unserer Schülerinnen sammeln, ebenfalls im Rahmen eines Langzeitpraktikums, wertvolle Erfahrungen im Bereich Housekeeping im Marthahaus Halle. Die Bewohner/innen des Marthahauses haben unsere Mädels schon fest ins Herz geschlossen und die Kollegen freuen sich über die engagierte Unterstützung. Auch in der Großküche der SODEXO GmbH ist eine Schülerin bereits nach kurzer Zeit ein anerkanntes Mitglied des Kollektives geworden.

Diese Erfolge sind jedoch nur möglich dank unserer engagierten und aufgeschlossenen Kooperationspartner, welche immer ein offenes Ohr für die Anliegen und Bedürfnisse unserer Schüler/innen haben und mit unserer Schule in einem regelmäßigen und konstruktiven Erfahrungsaustausch stehen.

Grundlage für die durchweg positiven Ergebnisse in den Langzeitpraktika, ist im Vorfeld das intensive Training an unserer Schule im Rahmen des Praxistages. Hierbei werden die Schüler/innen bestmöglich entsprechend ihrer Neigungen und Talente auf die verschiedenen Tätigkeiten im Arbeitsleben vorbereitet, sodass es ihnen in den Langzeitpraktika möglich ist, beachtliche Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Ein weiterer wichtiger Pfeiler unserer Berufsorientierung ist die hervorragende Kooperation mit den Werkstätten für behinderte Menschen unserer Heimatstadt. Auch hier lässt die Zusammenarbeit kaum Wünsche offen. Unsere Schüler/innen können im Rahmen ihrer vielfältigen Praktika, aufgrund ihrer guten Vorkenntnisse und hohen Motivation gute und sehr gute Arbeitsergebnisse erzielen.

Unsere schwerst mehrfachbehinderten Schüler/innen treffen in den Fördergruppen der Werkstätten für behinderte Menschen auf engagierte, empathische und freundliche Mitarbeiter/innen, die unsere Schüler/innen unterstützen die individuelle Teilhabe am sozialen Leben und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit im Alltag zu realisieren.
Für diesen dritten, durchaus sehr wichtigen Pfeiler unseres Berufsorientierungskonzeptes, konnten wir einen neuen Kooperationspartner, nämlich die Paul-Riebeck-Stiftung gewinnen.

Nur durch die intensive Zusammenarbeit und das hohe Engagement der verschiedenen Kooperationspartner, denen unsere Schüler/innen am Herzen liegen, können die hehren Ziele der Inklusion erreicht werden.
An dieser Stelle sei daher nochmals ausdrücklich all unseren Kooperationspartnern ein großer und herzlicher Dank gesagt, dass wir unseren Traum vom selbstbestimmten Leben - „Miteinander - mittendrin im Leben“ – so erfolgreich verwirklichen können.


Koch & Wolfer
Team Koordination Berufsorientierung


 

 

 


Praktikum beim Bauverein

Seit einigen Wochen arbeitet Marc J. beim Bauverein am Standpunkt Halle/ Neustadt. Zwei Mal pro Woche unterstützt er das Team um den Hausmeister Herr Breuer.
Auf der Tour durch „sein“ Viertel, sammelt er herumliegenden Müll auf, kontrolliert die Beleuchtung der Häuser und aktualisiert die Pinnwände des Bauvereins.
Zigarettenkippen, Bierdeckel oder Werbekarten haben keine Chance mehr.
Lässt sich etwas nicht sofort erledigen, klemmt eine Tür oder muss ein Leuchtmittel ausgewechselt werden, dann wird alles in ein Notizbuch aufgeschrieben, um das Problem später beheben zu können.


 

 

Team Berufsorientierung

26.04.2018

Ein neuer Partner für die Berufsorientierung!

Es ist uns gelungen, einen weiteren starken Partner für unsere Berufsorientierung zu gewinnen. Die Servicegesellschaft Saale mbH hat einen Schüler aus einer Berufsorientierungsklasse in ein Langzeitpraktikum genommen. Die SGS ist ein Beteiligungsunternehmen der Halleschen Verkehrsbetriebe AG.

Ein großes Dankeschön an Frau Rademacher und Herrn Milewski für die unkomplizierten und zielführenden Gespräche.
Auf gute Zusammenarbeit!


 Team Berufsorientierung

Praktikum in den Halleschen Behinderten Werkstätten

Vom 05.01.2018 bis 26.01.2018 hieß es für einige Schüler der Berufsschulstufe zum ersten Mal, ein Praktikum in den Halleschen Behinderten Werkstätten zu absolvieren. Nach verschiedenen Schnuppertagen und einem Mobilitätstraining waren wir gut vorbereitet für das Praktikum. Zum Großteil bewältigten wir eigenständig den Weg zu den Werkstätten. Vor Ort arbeiteten wir z.B. in der Näherei, in der Tonwerkstatt und in der Textilpflege. Die verschiedenen Tätigkeiten machten uns großen Spaß und wir erzielten durchaus gute Arbeitsergebnisse. Am Ende eines interessanten und vielseitigen Praktikums haben wir viele neue Erfahrungen gesammelt und freuen uns schon sehr auf das nächste Praktikum im neuen Schuljahr.


Team Koordination Berufsorientierung


 

 

 

„Hier war es cool“...

Das ist die übereinstimmende Meinung der Schüler/innen der Berufsschulstufe hinsichtlich ihres zweiwöchigen Praktikums in den Halleschen Behindertenwerkstätten.
Die Tätigkeiten der Schüler/innen waren vielfältig und abwechslungsreich. So standen z.B. professionelle Autopflege, verpacken von Hallorenpralinen, Housekeeping und künstlerisches Gestalten in Form von Filzen auf dem Programm. Unsere Schüler/innen haben sich flott in die Teams integriert und waren umgehend akzeptierte Kollegen/innen und Mitarbeiter/innen.
In dieser Zeit gelang es unseren Schülern, den Arbeitsalltag und -ablauf genaustens kennenzulernen.
Zwei unserer Schüler bekommen ab Januar 2018 die Möglichkeit, ein Langzeitpraktikum in den Halleschen Behindertenwerkstätten zu absolvieren. Wir wünschen ihnen hierfür maximale Erfolge!


Team Koordination Berufsorientierung
Koch & Wolfer



Mein Praktikum bei der DB Regio Süd/ Praktikumsbericht

Ich war im Praktikum Instandhaltung DB Regio Süd und habe oft an Loks gearbeitet.
Mit meinem zuständigen Betreuer durfte ich kleine Arbeiten selbstständig und unter Aufsicht durchführen.
Zu meinen Aufgaben gehörte:
Sand wechseln,
Bremsöl wechseln,
Dinge hin- und herfahren
im Außengelände fegen und die Umkleideräume aufräumen.
Mein Praktikum ging vom 16.10.2017- 27.10.2017.
Meine Arbeitszeit ging von Montag bis Donnerstag von 7:00 Uhr - 14:00 Uhr und Freitag von 7:00 Uhr – 12:30 Uhr.
Meine eigene Meinung zum Praktikum ist, dass es schön war diesen Bereich mal kennen zu lernen, aber es für meine spätere Zukunft leider nichts ist.


Hagen W. Hänsel Klasse B1a


 

   

 

 


Mein Praktikum bei der SWH HAVAG/ Praktikumsbericht

Mein Praktikum ging vom 24.4.2017-5.5.2017.

Die Arbeitszeit ging von 6:30Uhr-12:30Uhr.
Ich musste 5:30 Uhr aufstehen.

Ich habe viel erlebt, ich musste Inspektionen durchführen lassen und Bremsöle wechseln lassen.
Am letzten Tag hatte ich mit der 034 Betriebsfahrt.
Wegen einer Überprüfung mussten wir die 034 vom Abstellgleis in die Betriebswerkstatt fahren.

Mein persönliches Highlight war die Probefahrt mit dem MGTK 661.
Nach der Betriebsfahrt mit der 034 hat der Werkstattleiter höchstpersönlich eine Probefahrt mit mir gemacht, mit dem MGTK 661.
Die HAVAG würde sich sehr freuen, wenn ich mich nächstes Jahr wieder für ein Praktikum in der Abteilung (Werkstatt Schienenfahrzeuge) bewerben würde.

 

Hagen Hänsel
Schüler B1 

 

 

 

PRAKTIKUM BEI DER STADT HALLE – SPORTSTÄTTEN

Mike aus der Oberstufe absolvierte ein zweiwöchiges Praktikum im Sportkomplex Brandberge der Stadt Halle. Seine Hauptaufgabe war in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Angestellten der Stadt Halle die Erhaltung und Bewirtschaftung der städtischen Sportanlage. Mike war sofort ein anerkanntes Mitglied im Team geworden und wurde von seinen Kollegen mit unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Hierzu gehörten u.a. die Pflege des Hallenbodens, die Reinigung der Außenanlagen und das Herrichten der Halle und der Sportgeräte für verschiedenste sportliche Veranstaltungen.
Für Mike stellte dieses Praktikum eine große und wichtige Herausforderung dar. Zum ersten Mal erfuhr er, was Arbeit außerhalb der Schule bedeutet. Am Ende eines jeden Praktikumstages war Mike zwar geschafft, aber auch stolz auf die geleisteten verantwortungsvollen Arbeiten.
Für die Zukunft sind wir überzeugt, auch weiterhin verschiedenste interessante Praktika in Zusammenarbeit mit der Stadt Halle für unsere Schüler(innen) anbieten zu können.


Team Berufsorientierung

PRAKTIKUM BEIM BAUVEREIN

Zwei starke Helfer aus der „Schule des Lebens“


r_herale_und_marc_klein.jpg Marc Jonientz und Stan-Lucas Häberer sind Schüler aus der Schule des Lebens „Helen Keller“. Seit Oktober 2015 sind die beiden Schüler im Rahmen einer gezielten Berufsorientierung die jüngsten Hausmeisterhelfer in unseren Teams. Der 15-jährige Marc und der 16-jährige Stan freuen sich bereits sonntags auf den Wochenstart. Jeden Montag dürfen sie in die Arbeitskleidung der Genossenschaft schlüpfen. Stan arbeitet in Halle-Neustadt an der Seite von Peter Bräuer und Manfred Tilg. Marc fährt allein mit der Straßenbahn bis in die Innenstadt zu Roland Herale.


Pünktlichkeit ist für beide oberstes Gebot. „Wir sind immer zu früh da“, sagt Marc, der von Herrn Herale regelmäßig mit einem Tee begrüßt wird. Stan hält zeitgleich einen Morgenplausch mit seinem Team und dann geht es los. „Einmal gab es Kaffee“, erwähnt er, „Kaffee mag ich, mit drei Stück Zucker und Milch“, lächelt er genussvoll. Nach getaner Arbeit muss der Tätigkeitsbericht verfasst werden: „Müll auflesen, Müllstandplätze reinigen, Keller aufräumen und Leuchtmittel austauschen“ steht da geschrieben. Stan berichtet ganz stolz, dass er mit seinem Team ein Büro in der Hemingwaystraße 19 weiß gestrichen und eine Wand zusätzlich mit blauen Streifen versehen hat. Die beiden Jugendlichen arbeiten sehr gern beim Bauverein. Stan erzählt kichernd von einer lustigen Begebenheit: „Ein Mieter hat die Hausnummernschilder umgedreht - aus der 12 hat er eine 21 gemacht.“


Wenn die beiden ihre Arbeitskleidung abstreifen und am nächsten Morgen zur Schule gehen, treffen wir sie dort als leidenschaftliche Sportler an. Als Fußball-Landesmeister Sachsen-Anhalts konnten sich die beiden Jungs mit ihrer Mannschaft den 8. Platz im Bundesfinale der Spezial Olympic in Berlin 2016 sichern. Stan liebt seine Position als Torhüter und Marc spielt in der Abwehr. Die eine Woche in Berlin haben sie genossen. „Am coolsten war die Disco“, kommentiert Marc – der zusätzlich auch noch ein leidenschaftlicher Tänzer ist. In seiner Line Dance Gruppe hat er es als einziger Junge manchmal nicht leicht. Sein sonniges Gemüt, sein Ehrgeiz und vor allem die Liebe zum Tanzen helfen ihm zum Erfolg. Nicht unerwähnt lassen wollen wir den Sieg und damit den erzielten Titel des Landesmeisters im Floorball, den Stan und Marc mit ihrer Mannschaft 2016 holten. Die beiden sportlichen Schüler mit ihrem handwerklichen Talent und viel Freude bei der Arbeit antworten auf die Frage nach ihrem Berufswunsch völlig synchron: „Hausmeister!“


 

Hausmeister Roland Herale mit Marc Jonientz.   Stan-Lucas Häberer in der Werkstatt der Schule.

 

 Quelle: Bauverein aktuell, Ausgabe 35, Seite 15


Mittendrin im Leben – von Anfang an!

David Sarne (vorn, 2.v.l.) demonstriert seinen Mitschülern feinmotorisches Arbeiten am Beispiel des Sortierens von Kleinteilen mit der Pinzette, unter den wachsamen Augen von Pädagogin Birgit Lähne (l.) Der 16-jährige David Sarne ist seit 2014 Praktikant bei der steller technology GmbH & Co. KG in Lieskau. Für die Herstellung von elektronischen Sehhilfen verlötet er dort Drähte und Bauteile auf kleinste Platinen. Dies verlangt eine starke Feinmotorik, innere Ruhe und hohe Konzentration - Fähigkeiten, über die er in besonderem Maße verfügt. Auch die eigenständige Kontrolle seiner Produkte gehört zu den Aufgaben des Schülers.

 

David mag seine Arbeit und ist sehr stolz auf das Lob der Kollegen. Sie vertrauen ihm und er kann seine Pausen selbst bestimmen, um fehlerfrei arbeiten zu können. Für seine Mitschüler ist David zum Vorbild geworden und gibt die gesammelten Erfahrungen weiter.

Hier können Sie mehr darüber erfahren.



Autorin und Fotografin: Annette Lippstreu / pandamedien




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